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Aktuell: Confluence - Sechs Thesen zur Bestimmung des künftigen Kurses von We are Europe!


 
 

 

Europa muss zusammenfließen. 6 Thesen stehen am Beginn der Diskussion über den künftigen Kurs unserer Initiative, die wir in den folgenden Monaten führen werden:

1. Europa steht erst am Anfang einer längeren Phase von Instabilität.

2. Das Konzept einer immer engeren Union, die aber nicht in einen europäischen Staat münden soll, ist in sich widersprüchlich und daher zu Recht jetzt an seine Grenze gestoßen.

3. Die politischen "Eigentümer" der EU - die 28 nationalen Regierungen - sind offenkundig nicht willens, den Weg einer weiteren Integration zu gehen. Europakritische Kräfte werden stärker und / oder lauter.

4. Gleichzeitig nimmt die nationale Steuerungsfähigkeit aber ab. Viele Länder können ihre Probleme - Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Korruption, Überalterung, Migration/Integration - längst nicht mehr aus eigener Kraft lösen; die häufigen Versuche, dieses Versagen "Europa" anzulasten, sind dreiste Ablenkungsmanöver. Eine wachsende Zahl globaler Risiken wie die Erwärmung der Atmosphäre, Terrorismus oder die Vermüllung der Meere entzieht sich von vornherein jeglicher nationalen Steuerung.

5. Seit etwa 150 Jahren raten Künstler, Wissenschafter und Politiker zur Gründung der "Vereinigten Staaten von Europa", um Europa aus dem Teufelskreis immer neuer Kriege zwischen den Nationen herauszuführen. Die Nichtbefolgung dieses Ratschlags hatte zwei Weltkriege zur Folge. Die Europäischen Gemeinschaften hingegen haben ab 1957 in eine beispiellos lange Friedens- und Wohlstandsepoche geführt. Das weitere Zusammenfließen (confluence) Europas bis zu einer transnationalen Staatenbildung liegt daher in der historischen Logik und im besten Interesse Europas.

6. We are Europe! sollte daher seine Zielbeschreibung, wie sie 2012 im Gründungsmemorandum formuliert worden ist, in der Weise ergänzen, dass wir mittelfristig die Gründung eines transnational-europäischen Staates befürworten. "Eigentümer" dieses neuen Staates sollten nicht mehr die natio-nalen Regierungen sein, sondern die Bürgerinnen und Bürger Europas.

Im nächsten "Café Europa" am Mittwoch, den 28.09.2016 um 18:00 beginnen wir in Düsseldorf mit der Diskussion. ...

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Was We are Europe! will? Die europäische Bürgerschaft erfinden. Erst lokal. Dann überall.


 
  Ein echtes - und nicht nur aufgestülptes - Europa ist nur mit einer echten europäischen Bürgerschaft denkbar. Nur sie vermag dem "Projekt Europa" von unten den notwendigen Energieschub zu geben. Aber wo ist sie denn, diese europäische Bürgerschaft, wo sind die transnational zusammengesetzten Gruppen, die die Zukunft Europas zu ihrer Sache machen? Wir versuchen sie zu organisieren: Erst lokal in Düsseldorf, dann auch andernorts.

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Was We are Europe! tut? Europäern eine Stimme geben. Im doppelten Sinne.


 
  Natürlich muss man über Europa diskutieren. Und das nicht nur mit Landsleuten, sondern auch mit Bürgern aus anderen europäischen Ländern. Aber dann, finden wir, muss auch abgestimmt werden, damit man erkennen kann, wo sich Mehrheiten bilden. Das wollen wir üben. Daher haben wir das Konzept der agora europa entwickelt.

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Europa lässt sich nicht im Alleingang gestalten. Wir sind stolz auf unsere Partner.


 
  Europa ist Vielfalt. Wer sich mit Europa beschäftigt, sollte sich rasch von der Vorstellung verabschieden, dass er allein etwas bewegen könne. Auf gute Partner kommt es an, die in die gleiche Richtung denken, aber ihre jeweils eigenen Bilder und Gedanken im Kopf haben. Wir sind stolz, dass wir schon jetzt Partner in Europa gefunden haben, mit denen wir unsere Vorstellung vom Europa der Zukunft teilen können: Auf die Bürger kommt es an!

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